WENN DAUERSTRESS TÖTET
Um sich schnell an veränderte Situationen anzupassen, steigen beim Neandertaler Frequenz und Blutdruck synchron durch die psychische und folgend die physische Belastung. Diese parallele Aktivierung von Frequenz und Blutdruck, ermöglicht einen hohen Auswurf und sichert so die Versorgung der Peripherie. Reicht diese Anpassung nicht aus, stehen weitere Mechanismen zur Verfügung, wie die Anpassung der Diastole als zusätzliche Reserve, eine Veränderung des Pulsdrucks und die Anpassung der Kontraktilität. Die angepasste Atmungsfrequenz bildet dabei die Grundlage der gesamten Regulation. Mit jedem Atemzug steuert sie das Zusammenspiel von Frequenz, Blutdruck und Weitere zur Auswurfleistung. So bleibt das System flexibel, rhythmisch und leistungsfähig. Von Schlag zu Schlag. Der gestresste Angestellte hingegen hat Dauerstress und läuft beständig auf Volllast mit angezogener Handbremse. Die Frequenz ist erhöht aber blockiert. Die Regulation erfolgt über den Blutdruck. Meist erst über die Systole später auch über Diastole, Pulsdruck und Kontraktilität. Systeme die auf Volllast laufen gehen früher oder später kaputt. Früher entschied Stress über Leben und Tod. Ein einziger Herzschlag konnte Kraft, Mut und Geschwindigkeit freisetzen um zu fliehen, zu kämpfen, zu überleben. Heute ist Stress kein Ausnahmezustand mehr. Er bleibt, Tag für Tag und hält das Herz in Daueranspannung. Heute tötet nicht der Bär, sondern der Dauerstress Nur wer die natürliche Physiologie versteht, erkennt, wann Stress stärkt – und wann er zerstört. #Stressreaktion #PositiverStress #NegativerStress #Frequenzsteigerung #Blutdruckregulation #Herzzeitvolumen #Pulsdruck #Diastole #Kontraktilität #Atemfrequenz #AtemHerzKopplung #Physiologie #Evolution #Leistungsfähigkeit #SchlagzuSchlag #BIPA #Blutdruckmessung #Blutdruckschwankung #HerzKreislauf #Leistungsdiagnostik #Redtel #bperme #Stressmanagement #AtmungundHerz #Herzleistung #RhythmusdesLebens